Wie die Staatskanzlei mitteilte, wird damit das aus dem Jahr 1995 stammende Konzept überarbeitet. Es zielt unter anderem auf eine bessere Autobahn-Anbindung in den entlegenen Regionen des Landes sowie auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs im „Speckgürtel“ um Berlin.
Dem Papier zufolge sollen dafür der brandenburgische Abschnitt der Ostsee-Autobahn A 20 ausgebaut werden und die anteiligen Planungen für die Verlängerung der A 14 von Magdeburg nach Mecklenburg-Vorpommern erfolgen. Zugleich sollen weitere Ortsumgehungen entstehen.
Um diese Aufgaben erfüllen zu können, sei auch die Verteilung der öffentlichen Mittel für Busverkehr und Straßenbahnen neu zu ordnen, damit die Kreise und kreisfreien Städte ihrer Eigenverantwortung besser gerecht werden können, hieß es. Zugleich wird eine Regionalisierung der Bahnin frastruktur angestrebt, also die Verfügungsmöglichkeit der Bundesländer über regional bedeutsame Strecken. Neben den bereits laufenden Planungen für drei weitere Grenzübergänge zu Polen bleibt der Ausbau des Flughafens Schönefeld ein „zentrales Verkehrsprojekt“. (dpa/ta)