Die 7,46 Meter hohe Konstruktion aus Stahl, Bronze, Aluminium sowie elektrischen und mechanischen Bauteilen wird am 25. April offiziell präsentiert.

Sie bilde für zwei Jahre ein "imaginäres Dreieck" mit dem Luther- und dem Denkmal für Kurfürst Friedrich August II., sagte Künstler Genth. Auf einer Art Hebebühne werden Kopien oder Abgüsse von Fragmenten zweier Denkmäler aus Jugendstil und Sozialismus und eines Objekts aus der fürstlichen Kunstkammer angeordnet: ein Arm der Trümmerfrau, der Schleier einer Grazie vom Mozartbrunnen und die Hohlkugel einer Elfenbeindrechselei. Die Collage soll am Schauplatz politischer Konflikte und Ort der Kunst anregen, Vielfalt und Komplexität der Geschichte anzunehmen und in Diskurs zur Gegenwart zu stellen.

Das zum Jahrestag der Zerstörung Dresdens 1945 aufgestellte "Monument" von Manaf Halbouni gegen Krieg und Terror aus drei Schrottbussen hatte zu einer heftigen Kontroverse geführt.