„Schönefeld war und ist der falsche Standort“, sagte Sprecher Matthias Schubert. „Wir wollen deshalb, dass der Flughafen nur begrenzt betrieben wird.“ So spricht sich das neue Aktionsbündnis für ein lebenswertes Berlin-Brandenburg gegen eine dritte Start- und Landebahn und für ein Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr aus.

Domowina positioniert sich zum Tagebau

Der Domowina-Bund Lausitzer Sorben befasst sich bei seiner Tagung des Bundesvorstandes am kommenden Samstag auch mit dem Thema Tagebau Welzow-Süd. Der Bund wolle sich zum Entwurf des Braunkohlenplans für die Weiterführung des Tagebaus Welzow-Süd positionieren, heißt es in einer Mitteilung. Außerdem soll über Strukturveränderungen in sorbischen Institutionen und über die Fußball-Europameisterschaften der nationalen Minderheiten Europeada 2012 informiert werden. Die Beratung findet ab 19 Uhr im Haus der Sorben in Bautzen statt.

Internetportal zeigt Orte der Repression

Ein Internetportal gibt künftig einen Überblick über die wichtigsten Orte kommunistischer Unterdrückung in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR. „Mit zunehmendem zeitlichen Abstand vermehren sich die Tendenzen, die DDR zu verharmlosen“, sagte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) zur Freischaltung der Seite www.orte-der-repression.de im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Zu den 45 Stätten der Repression zählen sowjetische Speziallager sowie Untersuchungshaftanstalten der Stasi ab Bezirksebene.

Brandenburger Kühe sind spitze

Die Leistung der Brandenburger Milchkühe ist in den vergangenen Jahren fast verdoppelt worden. 1991 habe eine Kuh im Schnitt 4681 Kilogramm Milch jährlich gegeben. Nach Berechnungen des Landeskontrollverbands Brandenburg Waldsieversdorf seien es nun 9103 Kilogramm. Im Vergleich der Bundesländer liege Brandenburg damit erstmals an der Spitze, erklärte Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Mittwoch beim Brandenburger Züchtertreffen in Paaren/Glien (Havelland).

Zelter-Denkmal in Brandenburg

In Petzow bei Potsdam soll künftig ein Denkmal an den Komponisten und Gründer der Berliner Singakademie, Carl Friedrich Zelter (1758-1832), erinnern. Nach Medienberichten soll das rund dreieinhalb Meter hohe Denkmal in Form einer Hausfassade im März 2012 offiziell eingeweiht werden. Die Kosten in Höhe von 8000 Euro werden aus Spenden und Mitteln der Kommune finanziert.