Sollten die Gespräche bis zum 15. Dezember erfolglos bleiben, sollte das Land die Kündigung des Abkommens betreiben, so Fraktionschef Axel Vogel. Dann könnte das Land ab 2016 ohne Beteiligung des Nachbarn über ein Nachtflugverbot und andere Projekte entscheiden. "Das Volksbegehren hatte nicht den Zweck, mit Berlin zu kuscheln", so der Abgeordnete Schulze. Er kündigte an, dass über den Antrag namentlich abgestimmt werden solle, um so Fluglärmgegner aus anderen Fraktionen unter Zugzwang zu setzen.

Gestern indes lehnten Vertreter von SPD, Linker und CDU den Antrag der Grünen gegenüber der RUNDSCHAU ab.