Februar rückwirkend geltende Vereinbarung sieht eine sozial gestaffelte Arbeitszeitverkürzung um bis zu drei Stunden bei einer 40-Stunden-Woche und entsprechende Gehaltskürzungen bis zu 7,5 Prozent vor.
Damit sollen innerhalb von drei Jahren in der Landesverwaltung 300 Millionen Euro an Personalkosten eingespart und zugleich betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2009 vermieden werden.
Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) lobte die konstruktive Haltung beider Seiten bei dem acht Monate währenden Verhandlungsmarathon und bezeichnete den Vertrag als "gelebte Solidarität". "Was wir geben konnten, war insbesondere Sicherheit für die Arbeitsplätze." Die Einigung beweise zugleich, dass die Landesbediensteten in einer sehr schwierigen Situation ihren Beitrag zu den notwendigen Sparmaßnahmen leisten wollen.
Eine der Voraussetzungen für den Abschluss war die Zustimmung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di gewesen. Ihre Mitglieder hatten dem Vertrag zu fast 84 Prozent zugestimmt. (dpa/ta)