Doch trotz zahlreicher Änderungen sind noch nicht alle zufrieden.

So fand im neuen Entwurf der Protest der Geschichtslehrer Gehör. Sie hatten moniert, dass Inhalte anstatt chronologisch nur noch themenbezogen vermittelt werden sollten. Jetzt soll wieder der Reihenfolge nach unterrichtet werden. Neu ist das Thema Sexualerziehung. Lesben- und Schwulenverbände hatten den ersten Entwurf kritisiert, weil das Thema sexuelle Vielfalt kaum Berücksichtigung finde. Auch das Thema Leistungsbewertung ist laut Bildungsminister Günter Baaske (SPD) überdacht worden. Der erste Anlauf war nach Protesten von Lehrern, Eltern, Schülern und Verbänden zurückgezogen worden. Sie kritisierten unter anderem, dass mehrere Fächer in den Klassen fünf und sechs zu einem zusammengefasst werden sollten.