Das Landgericht Frankfurt (Oder) hatte den damals 33-Jährigen im Mai des vergangenen Jahres wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Gesamthaftstrafe von sieben Jahren verurteilt.

Der Mann soll mit einem Komplizen den früheren Rocker-Boss 2011 vor dessen Haus bei Berlin überfallen und mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt haben, damit er den Club in Zukunft in Ruhe lässt. Einen Tötungsvorsatz hätten die Richter trotzdem nicht vorschnell ausschließen dürfen, beanstandet der BGH.

Zudem weise die Darstellung einer DNA-Analyse, mit der der Angeklagte überführt worden war, methodische Mängel auf. (Az. 4 StR 558/15)