„Die drängenden Probleme Energiesicherheit, Netzstabilität, die Integration und Akzeptanz von erneuerbaren Energien, all diese Themen sollen künftig in Cottbus und Senftenberg zu wissenschaftlichen Aufgabenfeldern werden“, forderte Kunst. Diese neue Stoßrichtung basiere auch auf dem Bericht der Lausitz-Kommission, der kurz vor dem Abschluss stehe. Einen Austausch habe es bereits gegeben. Die Experten-Kommission hatte in den vergangenen Monaten die Brandenburgische Technische Universität (BTU) Cottbus und die Hochschule Lausitz (FH) begutachtet, um mögliche Synergien festzustellen. Dabei hatten sie und eine Landes-Kommission, die die gesamte Brandenburger Hochschullandschaft untersucht, auch für Unsicherheit und Spekulationen an den Hochschulen gesorgt. Die Ergebnisse will das Wissenschaftsministerium im Januar auswerten und in ein Konzept gießen, das ab Anfang Februar auf Regionalkonferenzen in der Lausitz mit den Hochschulen, Kommunen, Parteien und Wirtschaftsverbänden diskutiert werden soll.

Zu einer Strukturveränderung in der Lausitz sagte die Ministerin, dass die Studienangebote noch stärker verknüpft werden sollten. Seit dem Herbst ist bereits das Bauingenieur-Studium an BTU und Hochschule Lausitz verzahnt. Die Standorte Cottbus und Senftenberg wolle Kunst mit geschärftem Profil erhalten.

Kommentar & Lausitz/Brandenburg

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