habe ihnen schon vor Jahren von seiner Homosexualität berichtet, sagten die Kollegen des Schriftsachverständigen beim sächsischen Landeskriminalamt (LKA) am Dienstag vor dem Dresdner Landgericht. Erstmals nahm an dem Mordprozess auch ein zweiter psychiatrischer Gutachter teil. Sein Bericht soll Ende des Monats vorliegen. Davon hängt auch ab, ob das Video, auf dem zumindest ein Teil der Tat zu sehen sein soll, in dem Prozess gezeigt werden kann. Ein erster Versuch, den Film vorzuführen, war gescheitert. Laut Verteidigung kann der Angeklagte die Bilder nicht ertragen und hat angekündigt, sich das Leben zu nehmen. Vor einer Vorführung, die das Gericht vorläufig auf den 10. Dezember terminiert hat, soll das Gutachten des forensischen Psychiaters Andreas Marneros abgewartet werden. Er war erst im Oktober vom Gericht auf Drängen der Verteidigung hinzugezogen worden.