Studenten, die sich in der Lausitz niederlassen, werden von der Hochschule traditionell mit einem exquisiten Kulturprogramm empfangen: Generalmusikdirektor Evan Christ dirigiert das Philharmonische Orchester, anschließend geben die Schauspieler des Ensembles Einblicke in die aktuellen Produktionen. Während des Festaktes wurde der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes vergeben: Preisträger ist der brasilianische Musikstudent Giordano Bruno de Moraes do Nascimento.

Und wer sind die Menschen, die in den kommenden Jahren ihr Studium in Cottbus und Senftenberg absolvieren? Woher kommen sie und, viel wichtiger, was wollen sie mit ihrer Ausbildung anfangen?

Sehr klare Vorstellungen hat Steven Röpke, 21, aus Cottbus. Er studiert Maschinenbau. „Am liebsten möchte ich in der Region bleiben und hoffe, ein Praktikum bei Vattenfall öffnet mir einige Türen.“

Anja Wetzel, 28, ist aus Bad Belzig nach Cottbus gekommen. „Hier kann ich Akkordeon als Hauptfach studieren, was sonst nur selten möglich ist.“ Nach ihrem Abschluss als Instrumental- und Gesangspädagogin möchte sie Musikschullehrerin werden.

Noch unschlüssig ist sich Lars Görner, 23, aus Beelitz. „Ich studiere Kommunikations- und Elektrotechnik. Was sich daraus ergibt, wird sich zeigen.“

Melanie Gischke, 22, aus Cottbus hat sich für den Bereich Soziale Arbeit entschieden. „Später möchte ich gern benachteiligten Kindern und Jugendlichen helfen.“

Einen ganz neuen Studiengang hat Katja Schulze, 28, aus Cottbus gewählt. Sie studiert „Civil and Facility Engineering“ unter dem Dach des gemeinsam mit der BTU Cottbus gegründeten David-Gilly-Instituts für Lehre, Forschung und Kommunikation im Bauwesen. Was man damit werden kann? „Bauingenieur. Die genaue Spezialisierung ergibt sich aber erst im Laufe des Studiums“, erklärt Katja Schulze.