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Neue Linie im Regionalverkehr

Der wichtige Pendlerzug RE 2 sorgt bei den Fahrgästen in der Lausitz immer wieder für Frust.
Der wichtige Pendlerzug RE 2 sorgt bei den Fahrgästen in der Lausitz immer wieder für Frust. FOTO: Taubert
Cottbus. Bei den Regionalzuglinien in die Lausitz kommt es offenbar zu massiven Veränderungen. Das kündigte Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) an. Benjamin Lassiwe / iwe1/si

Wenn im Herbst das Liniennetz "Elbe-Spree" neu ausgeschrieben werde und sich Eisenbahnunternehmen für die Zeit ab 2022 um den Betrieb unter anderem des heute zwischen Cottbus und Wismar verkehrenden RE 2 bewerben können, sollten die Routenverläufe der Linien verändert werden.

Künftig solle der RE 2 nur noch zwischen Nauen und der Lausitzmetropole Cottbus fahren. Im Nordwesten werde es einen ganz neuen RE 9 geben. Der soll dann von Wismar über Berlin nach Elsterwerda fahren. Gleichzeitig ist geplant den RE 7, der bislang zwischen Dessau über Berlin nach Wünsdorf-Waldstadt fährt, künftig bis ins Lausitzer Seenland nach Senftenberg zu verlängern.

Insbesondere die vielen Fahrgäste der Linie RE 2 - unter ihnen sehr viele Berufspendler aus Berlin und Südbrandenburg - leiden bisher unter der überlangen Linienführung zwischen der Lausitz und der Ostseeküste.

Die Verlässlichkeit der Verbindung krankt seit Jahren vor allem unter häufigen Zwangshalten wegen verspäteter Fernverkehrszüge zwischen Berlin und Ludwigslust. Das führt in der Folge zu zusätzlichen Problemen auf der überfüllten Berliner Stadtbahn. Ob mit der Neuordnung der Strecken auch die Wiederbelebung der Lausitzer Bahnhalte in Kolkwitz, Kunersdorf und Raddusch möglich wird, wurde nicht mitgeteilt.