Die Gewerkschaft GWE hat zudem für den Tag zu einer großen Kundgebung in Dresden aufgerufen. Als Hauptrednerin wird laut Gewerkschaft GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad erwartet.Mit den Protesten will die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Deren Angebot von 4,2 Prozent mehr Gehalt sei eine Provokation, hieß es. Die Gewerkschaft fordert acht Prozent mehr, jedoch mindestens 200 Euro monatlich.Im Tarifkonflikt geht es um bundesweit rund 700 000 Beschäftigte bei den Ländern, neben den Lehrern etwa Polizeiangestellte und Verwaltungskräfte.Die nächste Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ist am Samstag in Potsdam geplant. An den Warnstreiks Anfang Februar hatten sich mehr als 20 000 sächsische Lehrer beteiligt, bundesweit 75 000. dpa/ig