Im Elefanten-Gehege "Ganesha Mandir" können damit die derzeit sechs asiatischen Elefanten aus mehreren Perspektiven beobachtet werden.
Der Glanzpunkt ist ein Unterwasserbecken als überdimensionale Badewanne mit einer Füllmenge von 370 000 Litern. Mit dem Tempel des Glücksgottes "Ganesha" hofft der viertgrößte Zoo Deutschlands auf mehr Besucher in der heute beginnenden Saison.
Für rund 9,2 Millionen Euro wurden das historische Dickhäuterhaus denkmalgerecht mit einem neuen Wasserfall saniert und ein Bullenhaus neu errichtet. Per Knopfdruck kann im Haus warmer Regen erzeugt werden. Der neue Elefanten-Tempel entspreche einer zeitgemäßen und artgerechten Haltung, sagte Zoodirektor Jörg Junold vor rund 200 Neugierigen bei der Einweihung. Der Tempel biete auch genügend Platz für Nachwuchs. Neuzugänge sind zwei Elefantenkühe aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck - jedoch kommen die Tiere nicht vor Ostern. Jüngster Bewohner ist derzeit der vierjährige "Voi Nam".
Bis 2014 sollen alle Bereiche des Zoos für eine artgerechte Haltung umgebaut werden. Der Zoo rechnet dabei mit Gesamtkosten in Höhe von 90 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr besuchten rund 1,5 Millionen Gäste den Tierpark. Vier von fünf kamen von auswärts. (dpa/mb)