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| 18:10 Uhr

Neue Gesellschaft soll Strukturwandel in der Lausitz führen

Strukturwandel in Senftenberg: der Stadthafen der einstigen Lausitzer Kohle-"Hauptstadt".
Strukturwandel in Senftenberg: der Stadthafen der einstigen Lausitzer Kohle-"Hauptstadt". FOTO: S. Rasche
Cottbus. Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH soll künftig den Strukturwandel in der Lausitz führen. Die Gesellschaft geht aus der bisherigen Energieregion Lausitz hervor, in der neben den vier Südbrandenburger Landkreisen und Cottbus auch die sächsischen Kreise Görlitz und Bautzen vereint sein werden. Ch. Taubert

Für den derzeitigen Sprecher der Energieregion und Landrat von Oberspreewald-Lausitz Siegurd Heinze (parteilos) geht es darum, dass dieses Gremium "den Ausstieg aus der Kohle - wenn er denn kommt - begleitet durch Schaffung von Industriearbeitsplätzen und Stärkung des Mittelstandes".

Vor dem heutigen letzten Regionalforum in alter Konstellation hebt der Sprecher in einem RUNDSCHAU-Interview die überregionale Bedeutung der neuen Gesellschaft hervor. "Wir können so als eine Region Lausitz über Ländergrenzen hinweg gegenüber dem Bund auftreten", erklärt Heinze und fügt hinzu. "Dabei ist klar: "Wer den Ausstieg aus der Kohle haben will, der muss auch bereit sein, sich direkt unterstützend mit einzubringen und muss für den gewollten Strukturwandel auch bezahlen."

Die künftige Wirtschaftsregion begreife sich als Zwischenebene zwischen den Bundesländern hin zu den Städten und Kommunen, die direkt Betroffene des energiewendebezogenen Strukturwandels sind und noch sein werden, sagt Heinze. Gerade deshalb sei eine Instanz, die dann aus sechs Landkreisen und dem kreisfreien Cottbus bestehe, wichtig. Sie könne sich Gehör verschaffen und sei in der Lage, eine kraftvolle Wirtschaftsförderung für die gesamte Region durchzusetzen.