Das teilte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Mittwoch in Berlin mit. Der Bund korrigierte damit seine Prognose wie erwartet erheblich nach oben. Bislang war man von 450 000 Asylanträgen bis Jahresende ausgegangen.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke nannte die Zahl eine "große Herausforderung". Er erwarte vom Bund Vorschläge für eine strukturelle und dynamische Finanzierung, etwa durch einen Betrag von 1000 Euro je Flüchtling. Für Brandenburg hoffe er, im Winter keine Zelt unterkünfte zu brauchen. Thema des Tages Seite 3