Damit sei die Zahl der Einrichtungen auf 150 gestiegen.

Den massenhaften Brechdurchfall in Ostdeutschland haben wahrscheinlich tiefgefrorene Erdbeeren ausgelöst. Diesen Verdacht bestätigte am Freitag das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). "Wir sind bei den Ermittlungen einen großen Schritt vorangekommen", sagte auch Holger Eichele, Sprecher des Bundesministeriums für Ernährung. Aus Kreisen der Lebensmittelfahnder hieß es, die verdächtigen Erdbeeren stammten vermutlich aus China. Ein Großhändler habe sie tiefgekühlt an Großküchen der Firma Sodexo mit Sitz in Rüsselsheim und zwei weiteren Anbietern von Schul- und Kantinenessen geliefert. In Ostdeutschland waren etwa 11 000 Menschen erkrankt, darunter vorwiegend Kinder und Jugendliche. Zu den Infektionen sei es wahrscheinlich in Einrichtungen gekommen, die diese Tiefkühlware vor dem Servieren nicht vollständig erhitzt hätten. Dadurch wurden nicht alle Keime abgetötet.