Ausgelöst wurden diese durch eine bisher unbekannte Zeugin, die auf mögliche Mitwisser hindeuten könnte. Die Ermittlungen werden sich Range zufolge nicht auf diese Frau allein beschränken. "Wir werden allen Ansatzpunkten erneut und umfassend nachgehen."

Er sprach vom "schwersten rechtsextremistischen Attentat in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland". Bei dem Anschlag 1980 waren 13 Menschen getötet und 200 verletzt worden. Unter den Toten war auch der Attentäter, der 21-jährige Gundolf Köhler, Anhänger der rechtsextremen "Wehrsportgruppe Hoffmann". Er wurde zeitweise als Einzeltäter angesehen.

Range betonte jetzt jedoch: "Eine Einzeltäter-Theorie haben wir niemals verfolgt." Von Anfang an sei nach möglichen Mittätern oder Verschwörern gesucht worden. Wiederholt habe die Bundesanwaltschaft die Wiederaufnahme der Ermittlungen geprüft, unter anderem auch nach Auswertung von Stasi-Unterlagen. lr-online.de/nachrichten