Wie die Polizei des Schutzbereiches Cottbus/Spree-Neiße bestätigte, soll Mahler bei seinem Haftantritt in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Cottbus-Dissenchen den Hitlergruß gezeigt haben. Dabei sei er, so die Polizei, beobachtet worden.
Es werde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, sagte Kati Prais von der Pressestelle des Schutzbereiches. Mahler, der von etwa 35 rechtsextremistischen Anhängern aus ganz Deutschland bis zur JVA begleitet wurde, habe sich umgedreht, „Heil“ gerufen und den gestreckten rechten Arm empor gereckt, bevor der durch das Anstaltstor ging.
Mahler verbüßt seit Mittwoch in Cottbus eine neunmonatige Haftstrafe ohne Bewährung im geschlossenen Vollzug wegen Volksverhetzung. Beim Landgericht Potsdam liegen bereits mehrere weitere Anklagen wegen Volksverhetzung gegen den Rechtsextremisten vor. Das bestätigte der Sprecher des Gerichtes, Johannes von der Osten-Sacken. (Eig. Ber./sim)