Das hatte die 58 Jahre alte Juristin nach ihrer etwa einstündigen Erklärung am ersten Verhandlungstag angekündigt. H. ist wegen Verfolgung Unschuldiger angeklagt. Der Kriminalist Georg W. muss sich wegen Beihilfe zu dieser Tat verantworten. Beiden wird zudem vorgeworfen, im Untersuchungsausschuss des Landtages falsche Angaben gemacht zu haben.

Der "Sachsensumpf" sorgte 2007 für Schlagzeilen. Juristen und Polizisten sollten in Netzwerke der Organisierten Kriminalität verstrickt gewesen sein. Belege dafür fanden Staatsanwälte und eine von der Regierung beauftragte Kommission aber nicht.