Wegen ihres emsigen Treibens können die Tiere gut beobachtet werden. Igel und Maulwürfe haben es sich hingegen in ihren Winterquartieren schon bequem gemacht. Seit einem Jahr stehen diese Kleinsäuger unter Beobachtung von Naturschützern und werden erfasst. "Wir wollen erkunden, wie viele Tiere es überhaupt gibt und wo sie hauptsächlich vorkommen", sagt Schröder. Nach einer ersten Bilanz gingen binnen Jahresfrist 1376 Eichhörnchenmeldungen ein. "Doch es gibt noch viele weißen Flecken", sagt sie. Die Datengrundlage sei sehr spärlich - für Igel und Maulwürfe würden Angaben noch gesammelt. Laut Nabu nimmt die Zahl der Eichhörnchen in Deutschland ab. Die einheimische Art wird zunehmend von den aus Südamerika eingeschleppten Grauhörnchen aus ihren angestammten Revieren vertrieben.