Das Unternehmen dürfe nicht mit diesen Maßnahmen anfangen, weil das Gesamtverfahren zur geplanten Abbaggerung der Lakomaer Teiche noch nicht rechtsgültig beendet sei, erklärte Verbandssprecher René Schuster gestern. Deshalb sei beim Landesbergamt Widerspruch eingelegt worden. Beim Verwaltungsgericht Cottbus sei ein Eilantrag zum Stopp der Arbeiten gestellt worden.
Mit dem am Montag begonnenen Spreeauenprojekt nördlich von Cottbus will Vattenfall den Verlust der geschützten Lakomaer Teiche durch Weiterführung des Braunkohletagebaus Cottbus-Nord ausgleichen. Dafür gab die EU-Kommission jetzt grünes Licht. Kurz vorher hatte das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Vattenfall Europe vorzeitig erste Erdarbeiten in der Spreeaue erlaubt.
(dpa/mb)