In die Wiederherstellung wurden knapp zwei Millionen Euro investiert, etwa ein Viertel des Geldes kam nach Angaben des Umweltministeriums aus dem Fluthilfefonds. Dafür wurden die Schäden beseitigt, der größte Teil der Haustechnik nach oben verlegt und wasserresistente Baustoffe installiert, um für künftige Fälle dieser Art besser gerüstet zu sein. Der Nationalpark Sächsische Schweiz gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen in Ostdeutschland. Er umfasst rund 93 Quadratkilometer des Elbsandsteingebirges, wie die Sächsische Schweiz auch genannt wird. Das Gebiet ist Lebensraum für Pflanzen und Tieren wie Falke, Fischotter, Uhu oder Schwarzstorch sowie Paradies für Wanderfreunde und Bergsteiger. Jährlich erholen sich rund drei Millionen Menschen in der bizarren Felslandschaft. Rund 70 000 Gäste besuchen jährlich Veranstaltungen in dem 1990 eingerichteten Nationalparkzentrum.