Die Tiere leben demnach auf einer Polderfläche zwischen Lunow und Stolzenhagen und sollen die bisher ,,ziemlich eintönige Agrarlandschaft" auflockern und neue vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere schaffen. In drei bis vier Jahren solle zudem das Fleisch der Heckrinder vermarktet werden.

Bei den Rindern handele es sich um eine Rückzüchtung des im 17. Jahrhundert in Mitteleuropa ausgerotteten Auerochsen, erklärte Berg. Die Brüder Lutz und Heinz Heck hätten in den 1920er Jahren europäische Hausrinder so gekreuzt, dass wieder Rinder entstanden, die dem Auerochsen ähnelten. Bei den Koniks handele es sich um Züchtungen, die dem ausgerotteten Wildpferd Tarpan ähnelten. Im vergangenen Jahr waren bereits 35 Wasserbüffel in Brandenburgs einzigem Nationalpark angesiedelt worden.