Etwa 3000 kostümierte Narren präsentierten in Cottbus auf der kilometerlangen Strecke bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kesse Tänze und allerlei Jux. Als Gäste waren auch Jecken aus Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt dabei. Auf der Ehrentribüne vor dem Staatstheater winkten Kommunalpolitiker, Ehrensenatoren und andere Obernarren huldvoll dem Volke zu, darunter auch Ministerpräsident Matthias Platzeck und der Cottbuser Oberbürgermeister Frank Szymanski (beide SPD). Sie mussten sich auch mache Spitze gefallen lassen.

Im 22. Zug der fröhlichen Leute zogen 165 Gruppen und 90 geschmückte Festwagen durch ein dichtes Spalier von Schaulustigen, begleitet von acht Pferdekutschen und sechs Kapellen. Nach Veranstalterangaben waren in Cottbus 100 000 Zuschauer. Traditionsgemäß feiern die sorbischen Vereine ihre Zapust-Fastnachtsumzüge in der Niederlausitz allein, wie ein Domowina-Sprecher sagte.

Während in der Lausitz am Wochenende auch in Plessa und Bad Muskau die Narren los waren, gibt es heute die traditionellen Rosenmontagsumzüge. Die Domstadt Köln nimmt dabei für sich in Anspruch, den mit sieben Kilometern längsten Rosenmontagszug zu haben, der mehr als eine Million Narren anzieht. In der Lausitz lockt Wittichenau zum Rosenmontagsumzug.Panorama Seite 7

Bilder vom Karneval

in der Lausitz

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