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Nahezu unempfindlich gegen Witterung, lange haltbar

Nächster Teil der unendlichen Geschichte "Waffen- und Ausrüstungsprobleme bei der Bundeswehr": Die Truppe wird von massiven Sorgen bezüglich der Treffsicherheit ihres Standardgewehrs geplagt: "Das G36 hat offenbar ein Präzisionsproblem bei hohen Temperaturen, aber auch im heißgeschossenen Zustand", erklärt Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). In den Einsätzen etwa in Afghanistan und im westafrikanischen Mali soll das Sturmgewehr künftig nur noch eingeschränkt genutzt werden.

"Eingeschränkt"? Werden die Sturmgewehre vielleicht zu Zaunpfählen oder Wäscheständern umgewidmet? Die Bundeswehr hat übrigens seit 1996 vom Hersteller Heckler & Koch insgesamt 176 000 Schießprügel der Marke G36 gekauft. Von der Leyen schließt nicht aus, dass diese Flinten mittelfristig ganz aus dem Verkehr gezogen werden.

Tja. Wird wohl besser sein.

Schrott-Knarren! Die Bundeswehr ist nicht zu bedauern. Sie braucht unbedingt eine Alternative:

Diese Waffe ist nahezu unempfindlich gegen Witterung, sehr lange haltbar, gut zu warten und schnell zu ersetzen.

Sie ist sehr leicht. In Zeiten, in denen der Soldat seine Ausrüstung auf tagelangen Märschen selbst transportieren muss, ein beachtlicher Vorteil.

Einfach zu produzieren und extrem preiswert. Dieser Punkt sollte dem Verteidigungsministerium besonders schmecken.

Die Geschosse sind im Flug - etwa im Gegensatz zu Pfeilen - sehr schwer zu erkennen. Und nahezu lautlos.

Außerdem können die Geschosse aus vielen Materialien hergestellt werden. Aus Blei beispielsweise lassen sie sich an jedem Lagerfeuer produzieren. Ansonsten liegt die Munition in Form von Steinen im Sinne des Wortes auf dem Boden.

Die gute, alte Steinschleuder!