Dabei war das Altbergbau-Gebiet bereits aus der Bergaufsicht entlassen und unterlag damit nicht mehr der Sanierungsverpflichtung der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV). Die Sanierer sorgen jedoch im Auftrag des Landes Brandenburg dafür, dass der Grundwasserstand dauerhaft technisch so niedrig gehalten wird, dass die Firmen bleiben können. Die Brunnen, die überschüssiges Wasser aus dem Laugkfeld abtransportieren, halten jetzt gleichzeitig das östliche Stadtgebiet von Senftenberg trocken. Die Kommune hat sich mit einer Million Euro am Bau für den Gewerbestandort beteiligt. Über die dauerhafte Verantwortung für die Anlage besteht indes noch keine Klarheit.

Auch der Brunnenriegel, der die Stadt Hoyerswerda großflächig trocken hält, läuft seit nunmehr fast zehn Jahren nur dank des Sanierungsbudgets.