Für das wichtigste deutsche Frachtdrehkreuz Frankfurt am Main bietet sich demnach der Flughafen Hahn im Hunsrück an. Derzeit gilt in Frankfurt ein Nachtflugverbot. Einige Frachtmaschinen werden deshalb in Köln/Bonn abgefertigt. Ein Großteil der Güter könnte mit Lastwagen zu den Flughäfen transportiert werden, hieß es.

Wegen des Nachtflugverbots muss Lufthansa Cargo derzeit zwei Frachtmaschinen in Richtung Asien nachts in Köln/Bonn zwischenlanden lassen, was aus Sicht von Fachleuten weder ökonomisch noch ökologisch dauerhaft sinnvoll ist. Alternativen gäbe es auch für die drei anderen wichtigen deutschen Frachtflughäfen Köln/Bonn, Leipzig/Halle und München, erklärten die Fluglärmkommissionen. Konkrete Beispiele wurden jedoch auf Nachfrage ebenso wenig genannt wie Finanzierungsvorschläge zum Ausbau der Regionalflughäfen im ländlichen Raum zu Frachtdrehkreuzen.