Technikfreunde zeigen Dampfmaschinenmodelle
Mehr als 200 funktionsfähige Dampfmaschinen-Modelle sind an diesem Wochenende in Dresden zu sehen. Die Sächsische Dampfschifffahrts-Gesellschaft stelle für die inzwischen elfte Auflage der Dampfmaschinenausstellung ihren Personendampfer „Dresden“ zur Verfügung, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.Die Schau ist an beiden Tagen von zehn bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Gezeigt werden Dampfschiffe, Dampftraktoren, Stationärmaschinen und historisches Spielzeug mit Dampfantrieb.

Kultureinrichtungen sind unterfinanziert

Die vom Freistaat geförderten Landeskulturverbände und Kultureinrichtungen sind unterfinanziert und überbelastet. Zu diesem Ergebnis kommt Professor Eckehard Binas von der Hochschule Zittau/Görlitz in einem Bericht, der Kunstministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) am Donnerstag in Dresden übergeben wurde. Binas hatte in deren Auftrag 20 Institutionen wie den Landesverband Amateurtheater, die Filminitiative Dresden oder den Leipziger Synagogalchor überprüft.

Leipziger Kirche aus Rochlitzer Porphyr

Leipzigs neue katholische Kirche baut auf seltenen Naturstein aus Mittelsachsen. Bei Rochlitz werden ab dem Sommer mehr als 1000 Tonnen Porphyr für das größte Bauvorhaben der katholischen Kirche in Ostdeutschland seit der Wende abgebaut. Darauf verständigte sich die Baukommission am Donnerstag mit dem Geschäftsführer der Rochlitzer Porphyrbrüche, Klaus Kalenborn. Als Baukosten werden derzeit 15 Millionen Euro veranschlagt.

Ingenieurausweis für Stanislaw Tillich

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) kann sich ab sofort mit einem offiziellen Papier auch als diplomierter Ingenieur ausweisen. Der 51-Jährige hat am Donnerstag in der Staatskanzlei einen der ersten Ingenieurausweise im Freistaat erhalten, teilte die Ingenieurkammer Sachsen in Dresden mit. Mit dem bundeseinheitlichen Dokument sollen sich Ingenieure künftig etwa leichter um Aufträge im In- und Ausland bewerben können. Tillich hatte zu DDR-Zeiten Konstruktion und Getriebetechnik an der TU Dresden studiert.

Schutzhaus für Pillnitzer Kamelie schließt

Die mehr als 220 Jahre alte Kamelie im Schlosspark Pillnitz kommt wieder unter Verschluss. Nach rund zwei Monaten mit großem Besucherandrang wird das gläserne Schutzhaus an diesem Wochenende wieder geschlossen, teilten die Schlösser und Gärten Dresden am Donnerstag mit. Erst im Mai, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten seien, dürfe die „Grande Dame“ des Parks wieder ins Freie. Besucher konnten über Wochen das rote Blütenmeer bewundern. Die aus Asien stammende Pflanze ist knapp neun Meter hoch und hat einen Durchmesser von elf Metern.