Nach einem Bericht der „New York Times“ wusste der frühere Münchner Erzbischof weit mehr über den Einsatz eines bekannt pädophilen Priesters in den USA, als die Kirche bisher zugeben will. Die Basisbewegung „Wir sind Kirche“ forderte ein umfassendes Schuldbekenntnis des Papstes und der Bischöfe .

Abkommen gegen Steuerflucht gen Bern

Die Finanzämter sollen künftig leichter deutschen Steuerhinterziehern in der Schweiz auf die Spur kommen. Dazu vereinbarten Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und sein Schweizer Amtskollege Hans-Rudolf Merz am Freitag in Berlin ein neues Steuerabkommen zwischen beiden Ländern. Ungeklärt ist, ob der Fiskus an riesige Vermögen deutscher Alt-Anleger herankommt, die über Jahrzehnte unversteuertes Geld bei Schweizer Banken versteckt haben .

Kriegsschiff vor Korea nach Angriff gesunken?

Ein südkoreanisches Kriegsschiff mit 104 Mann an Bord ist am Freitag möglicherweise nach einem Torpedoangriff nahe der Grenze zu Nordkorea gesunken. Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die Marine berichtete, konnten 58 Besatzungsmitglieder gerettet werden. Es werde befürchtet, dass der Rest der Mannschaft ums Leben gekommen sei .

Russischer Minister: Stalin war Massenmörder

Ungewohnt deutlich hat erstmals ein russisches Regierungsmitglied den Diktator Josef Stalin als „Massenmörder“ bezeichnet. Kulturminister Alexander Awdejew äußerte sich am Freitag empört darüber, dass die Stadt Moskau bei den Feiern zum 65. Jahrestag des Sieges über Hitler am 9. Mai Stalin-Plakate aufhängen lassen wolle.