Bakijew hat offenbar Rücktritt eingereicht

Der aus dem Amt gedrängte kirgisische Präsident Kurmanbek Bakijew hat nach Angaben der Übergangsregierung seinen Rücktritt eingereicht. Bakijew habe förmlich darum gebeten, von seinen Funktionen entbunden zu werden, sagte ein Sprecher der Übergangsregierung am Donnerstag.

Hamas tötet angebliche Israel-Kollaborateure

Erstmals hat die radikalislamische Hamas Todesurteile gegen zwei angebliche Kollaborateure vollstreckt. Die beiden Männer, die mit Israel zusammengearbeitet haben sollen, seien am Donnerstag erschossen worden, so die Menschenrechtsorganisationen El Mesan.

Timoschenko gegen geplante Uran-Abgabe

Die ukrainische Oppositionsführerin Julia Timoschenko hat die Pläne von Präsident Viktor Janukowitsch zur Rückgabe von hochangereichertem Uran an Russland kritisiert. Dem Land zu verweigern, angereichertes Uran für Forschungszwecke zu nutzen, sei „unlogisch“, sagte Timoschenko der Agentur Unian. Janukowitsch hatte Montag dem US-Präsidenten Obama angekündigt, das Material abzugeben.

Entschädigung für Missbrauch gefordert Etwa 300 ehemalige Heimkinder haben am Donnerstag in Berlin gegen Missbrauch protestiert und Entschädigungen in Milliardenhöhe gefordert. Der Verein ehemaliger Heimkinder warf staatlichen wie kirchlichen Institutionen vor, Zwangsarbeit und sexuelle Gewalt ausgeübt zu haben.

Höhere Strahlung im Atommülllager Asse

Die Strahlung in den eingelagerten Fässern im maroden Atommülllager Asse in Niedersachsen ist höher als bislang angegeben. Davon ist der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Wolfram König, überzeugt. Er wurde im Untersuchungsausschuss des Landtages am Donnerstag in Hannover befragt. Die Angaben des früheren Asse-Betreibers seien zweifelhaft.