Massive Gewalt unter Odenwaldschülern?

Im Missbrauchsskandal an der Odenwaldschule im südhessischen Heppenheim kommen immer neue Vorwürfe ans Licht. Nach Berichten ehemaliger Schüler sollen sich nicht nur Lehrer an ihren Schützlingen vergriffen haben. Auch Schüler sollen sich untereinander mit massiver Gewalt misshandelt haben. Die Rede ist von verbrühten Genitalien und schwerstem sexuellem Missbrauch. Die Leiterin der Odenwaldschule, Margarita Kaufmann, bestätigte am Mittwoch, dass sich zwei frühere Schüler mit den Vorwürfen gemeldet haben .

USA drohen Karsai mit Besuchsverbot

D er Streit zwischen Washington und Kabul spitzt sich weiter zu: Nach den umstrittenen Äußerungen des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai drohen die USA damit, seinen geplanten Besuch in Washington abzublasen. Wenn Karsai weiter derart ärgerliche Bemerkungen machen sollte, müsse man eine Absage prüfen, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs. Ein ehemaliger UN-Gesandter in Kabul äußerte unterdessen den Verdacht, dass Karsai Drogen nehme .

Rösler verteidigt Ideen gegen Ärztemangel

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat mit seinen Vorschlägen für eine bessere medizinische Versorgung auf dem Land Kritik geerntet. Bedenken äußerten vor allem Ärztevertreter. Rösler selbst verteidigte seine Überlegungen: Die Menschen beurteilten eine gute Gesundheitspolitik vor allem danach, wo sie einen Arzt fänden und wie lange sie auf einen Termin warten müssten, sagte Rösler am Mittwoch im ZDF .

Israel droht mit Militärschlag in Gaza

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat harte militärische Schläge angedroht, sollten die Raketenangriffe militanter Palästinenser aus dem Gazastreifen andauern. „Die Stärke und Intensität unserer Reaktionen wird der Art der Angriffe gegen uns entsprechen“, sagte Netanjahu am Mittwoch in Jerusalem während einer Pressekonferenz zu seinem einjährigen Amtsjubiläum.

Nordkorea verurteilt US-Bürger zu Haftstrafe

In Nordkorea ist ein US-Bürger wegen illegalen Grenzübertritts zu acht Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden. Das berichtete die amtliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA. Der 30-jährige Aijalon Mahli Gomes war im Januar festgenommen worden, nachdem er die Grenze von China aus unerlaubt überquert hatte. Gomes habe sich in allen Anklagepunkten schuldig bekannt, berichtete KCNA .