Auch die Kauf- und Mietpreise für die Container steigen deutlich. Derzeit seien in Deutschland rund 150 000 Wohn- und Bürocontainer im Umlauf. Davon würden etwa 25 bis 30 Prozent für Flüchtlinge genutzt.

Verletzter in Freital Bei einem Anschlag auf eine Wohnung von Asylbewerbern ist in Freital ein Mensch leicht verletzt worden. Der 26-Jährige habe Schnittwunden an der Stirn erlitten, als in der Nacht zum Sonntag vor seinem Schlafzimmerfenster eine Sprengladung explodiert sei, teilte das für extremistische Straftaten zuständige Operative Abwehrzentrum mit.

Regierung bleibt bei Prognose Die Bundesregierung hat einen Medienbericht zurückgewiesen, dem zufolge Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Prognose von 800 000 Flüchtlingen 2015 korrigiert haben soll. An dieser offiziellen Voraussage habe sich nichts geändert, teilte eine Regierungssprecherin in Berlin mit.

TV- und Radiosendungen Bundesbildungsministerin Johanna Wanka schlägt vor, Flüchtlinge mit speziellen Sendungen in Fernsehen und Rundfunk besser zu integrieren. Die CDU-Politikerin sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es neue Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen oder auch im Radio gibt, die sich speziell an Flüchtlinge richten und einen Beitrag zur Integration leisten."

Günstiger Wohnraum Angesichts der Herausforderungen bei der Flüchtlingsunterbringung haben die Bauminister von Bund und Ländern ein Umdenken in der Baupolitik angemahnt. Wohnraum müsse schnell und kostengünstig bereitgestellt werden, hieß am Freitag zum Abschluss der zweitägigen Beratungen in Dresden. Standards müssten deshalb auf den Prüfstand.

Brandanschlag in Niedersachsen Auf eine bewohnte Flüchtlingsunterkunft in Sehnde bei Hannover ist in der Nacht zum Sonntag ein Brandanschlag verübt worden. Ein 43-jähriger Mann wurde unter dem Verdacht der Brandstiftung festgenommen.

Warten auf Weiterreise In Österreich haben am Sonntag wieder mehrere Tausend Flüchtlinge auf den Weitertransport Richtung Deutschland gewartet. An der Sammelstelle in Spielfeld an der Grenze zu Slowenien zählten die Behörden etwa 2300 Menschen.