Der 27-Jährige überlebte schwer verletzt und wird nach Angaben der Polizei in Frankfurt/Oder in einer Spezialklinik behandelt. Er sollte nach Möglichkeit am heutigen Montag vernommen werden.

Ein weiterer Insasse, der ebenfalls schwer verletzt wurde, schwebt weiter in Lebensgefahr. "Sein Zustand ist unverändert hochkritisch", sagte eine Sprecherin des Unfallkrankenhauses Berlin am Sonntag. Der 25-Jährige habe Knochenbrüche und schwere Kopfverletzungen erlitten und sei am Freitag noch am Unfallort in ein künstliches Koma versetzt worden.

Das Fahrzeug mit acht Insassen aus Bulgarien war am Freitagnachmittag an einem Stauende ungebremst in einen Sattelzug aus dem Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt) gefahren. Im Kleintransporter saßen drei Frauen im Alter von 15, 30 und 61 Jahren - sie alle starben noch an der Unfallstelle - sowie fünf Männer zwischen 18 und 36 Jahren.