Bisher machten bereits 57 Firmen bei dem Projekt mit und wollten Rabatte etwa beim Einkauf oder für Eintrittskarten gewähren, berichtete der Ministerpräsident. Dadurch könnten sich die Unternehmen zugleich als Unterstützer des Gemeinwohls profilieren. Die ersten Ehrenamtskarten sollen in Brandenburg voraussichtlich nach Ostern verliehen werden.

Bürgerschaftliches Engagement stärke das Gemeinwohl und sei für den Zusammenhalt der Gesellschaft unverzichtbar, betonte Platzeck. Dieses Engagement sei eine der wichtigsten Ressource für die Zukunft des Landes.

Gemeinsam mit Sachsen hat Brandenburg einer Erhebung der Bundesregierung zufolge die meisten Freiwilligen in Ostdeutschland. In beiden Ländern gaben 33 Prozent der Bevölkerung an, ehrenamtlich tätig zu sein. Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt (26 Prozent).

Lausitz Seite 3