Wenn erst nach einem externen Kandidaten gesucht werden müsse, bestehe die Gefahr weiterer Verzögerungen, sagte der SPD-Politiker dem RBB-Programm "Radioeins".

Der Chef der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Axel Vogel, schlug eine Aufteilung der Flughafengesellschaft in zwei Unternehmen vor: Eine Firma wäre dann für den Bau des BER zuständig, die andere für den laufenden Betrieb in Tegel und Schönefeld. Vogel zeigte sich skeptisch, dass es gelingen werde, einen Nachfolger für Mehdorn zu finden, der allen Anforderungen gerecht werde. Im Gespräch für die Nachfolge von Mehdorn sind unter anderen Technikchef Jörg Marks sowie dessen Vorgänger Horst Amann, den der Vorsitzende des BER-Untersuchungsausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus, Martin Delius (Piraten), favorisiert. Doch auch die Flughafenchefs von Köln und München, Michael Garvens und Thomas Weyer, wurden erneut genannt .

Wer auch immer das Amt antritt, wird vor einer schwierigen Herausforderung stehen: Neben dem Rücktritt von Mehdorn wurde am Montag auch bekannt, dass die Flughafengesellschaft mittlerweile mit weiteren Mehrkosten von rund einer Milliarde Euro rechnet.