Erst weiß, dann glatt, dann regnerisch: Zum Jahresende zeigt der Winter in Brandenburg eine Seite nach der anderen. Die dickste Schneedecke im Land wurde laut Deutschem Wetterdienst (DWD) am Dienstagmorgen in Wittstock (Ostprignitz-Ruppin) gemessen: 17 Zentimeter. Generell sei das Land, was den Schnee angeht, zweigeteilt. Während am Dienstagmorgen im Westen der Mark im Schnitt 5 bis 15 Zentimeter lagen, waren es im Osten und Süden bis zu fünf Zentimeter. Bis Dienstagabend sollten landesweit noch einmal 1 bis 2 Zentimeter Neuschnee hinzukommen.

Die Autofahrer im Land haben sich seit Montag auf diese Witterungsverhältnisse eingestellt. Von 0 bis 13 Uhr am Dienstag registrierte die Polizei landesweit nur 4 witterungsbedingte Unfälle mit insgesamt 5 Verletzten.

Allerdings klettert das Quecksilber allmählich dauerhaft über die Null-Grad-Marke, so dass der Schneefall von der Prignitz bis Jüterbog in Schneeregen übergeht. Da laut DWD am Boden nach wie vor Dauerfrost herrscht, gefriert der Niederschlag zu Glatteis. Bis Mittwochmittag halte laut DWD dieses Phänomen an.

Generell erwarten die Meteorologen in Brandenburg einen leicht verregneten Silvestertag bei Höchsttemperaturen von drei bis vier Grad. Im Süden und Osten Brandenburgs kann es nach DWD-Angaben noch kühler sein. „Die mildere Luft setzt sich nur langsam durch“, sagte ein DWD-Meteorologe am Dienstag in Potsdam. Zum Beispiel hätten die Menschen in der Region Spree-Neiße noch länger mit Sprühregen zu tun, in anderen Gegenden lasse der Niederschlag in der Silvesternacht nach.