Darin heißt es: „Auf dem Land trugen Kinder früher öfter eine Halskette, die aus geschnittenen aufgefädelten Scheiben einer Meerrettichwurzel hergestellt war.“ Ob es tatsächlich geholfen hat, ist nicht überliefert.

Allerdings wird dem Meerrettich auch eine Wirkung nachgesagt, um die sich dieser Tage alle Politiker und Banker reißen dürften: „Legt man eine Scheibe rohen Meerrettichs in den Geldbeutel, soll dieser niemals leer werden.“ Bis Südeuropa oder Frankreich hat sich das noch nicht herumgesprochen. So schreibt die „Apotheken-Umschau“ auf ihrer Internetseite: „Meerrettich ist im Wolga-Donau-Gebiet beheimatet und wird im gemäßigten Europa angebaut.“ Er ist aber kein Bestandteil der griechischen Mythologie.

Tja, am Meerrettich sollte man nicht sparen.