Einen Termin nannte sie nicht.

Das Landgericht Cottbus hatte bereits vor einer Woche den Beschluss zur vorzeitigen Haftentlassung erlassen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) habe darauf verzichtet, dagegen Rechtsmittel einzulegen, sagte Behördensprecher Ulrich Scherding. Die Frau müsse nun unverzüglich entlassen werde.

Die Zahnarzthelferin war im Juni des Jahres 2006 zu 15 Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt worden. Bereits Anfang August war die Zwei-Drittel-Frist abgelaufen.

Laut Urteil hatte sie zwischen 1992 und 1998 ihre acht lebend geborenen Säuglinge unversorgt sterben lassen. Ein Fall war verjährt. Die toten Kinder hatte sie in Plastiktüten gewickelt und in Gefäßen verborgen.