April 1999 in eine Auto, fuhren mit ihm in ein Waldstück bei Hönow und richteten ihr Opfer mit sechs Schüssen hin.
Der Vietnamese musste mit seinem Leben dafür bezahlen, dass er Schmuggelzigaretten am lukrativen Berliner Verkaufsplatz U-Bahnhof Hellersdorf an Kunden bringen wollte. Ohne Genehmigung der vietnamesischen Zigarettenhändlerbande, die den U-Bahnhof als ihr "Revier" beanspruchte.
Seit Jahren tobt in der Bundeshauptstadt ein Krieg um die lukrativsten Absatzmärkte. Das lohnende Geschäft ist fest in vietnamesischer Hand. Die zwei Chefs der Bande sollen den Mordauftrag gegeben haben, um den Konkurrenten loszuwerden. Die beiden Bosse sowie zwei Mitglieder, die den grausamen Auftrag erledigten haben sollen, müssen sich seit Ende November wegen Anstiftung sowie Ausführung des Mordes vor dem Frankfurter Landgericht verantworten.
Da das mutmaßliche mörderische Quartett auf der Anklagebank auch gestern zu den Vorwürfen geschwiegen hat, wird sich das Gericht im Wesentlichen auf Indizien stützen müssen. (Eig. Ber./JB)