Wir wissen zwar nicht wohin, aber das mit aller Kraft, sagen sich die Jungs (Mädels gibt's dort ja kaum), und sie sagen es laut, was übersetzt bedeutet: Wir haben mit dem Internet zwar nur ein Thema, aber keiner ist vollkommen – und dazu stehen wir.

Das hat die etablierten Gruppierungen in rege Betriebsamkeit versetzt. Peter Altmaier von der CDU zum Beispiel twittert neuerdings wie wild, um ein Gefühl für die junge Netzgemeinde zu bekommen. Und Heiko Maas, SPD-Präsidiumsmitglied, mahnte seine Partei, den Sympathisanten der Piraten „eine netzpolitische Heimat“ zu geben.

Das allerdings könnte SPD-intern zu Irritationen führen. Denn die „Netzwerker“ sind dort schon länger eine politische Strömung, was mit dem Internet jedoch rein gar nichts zu tun hat.

Wie dem auch sei, vielleicht bekennen sich ja die großen Parteien ebenfalls noch mutig dazu, auf die meisten Fragen keine Antwort zu haben. Daraus könnte eine riesengroße Koalition entstehen – und die Piratenpartei wäre geentert.