Die Unterschriften will die Initiative demnächst an die neue Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD) übergeben.

Wie Enderlein gegenüber der LAUSITZER RUNDSCHAU sagte, seien die Forderungen des Volksbegehrens durch den rot-roten Koalitionsvertrag nur teilweise erfüllt. Das am vergangenen Freitag vorgestellte Papier sieht unter anderem vor, die Zuschüsse für die Jugendkunstschulen ab 2015 um 700 000 Euro zu erhöhen und ab 2017 vorbehaltlich der finanziellen Situation des Landes weitere 2,1 Millionen Euro für die Kunst- und Musikschulen bereitzustellen. "Bei den Jugendkunstschulen sind unsere Forderungen voll erfüllt", so Enderlein. Nicht verständlich sei aber, dass die Schulen weitere zwei Jahre warten müssten, bis die 2,1 Millionen Euro zum Tragen kämen. Auch CDU-Generalsekretärin Anja Heinrich sagte: "Ich sehe einen Ansatz, einen guten Willen - aber die geplante Finanzierung wird nicht ausreichen, um die Kunst- und Musikschulen langfristig auf gute Beine zu stellen."