Das Treffen am Wochenende stand unter der Überschrift "Industriekultur in Sachsen". Rund 120 Direktoren und Fachleute nahmen unter anderem die Museen der Region in Augenschein.

Der Museumsbund hat Angaben rund 300 Mitglieder - etwa 200 Museen und 100 Einzelpersonen.

"Die Industriekultur muss in Sachsen noch viel stärker Beachtung finden", sagte Breuninger. Bisher drehe sich in der öffentlichen Wahrnehmung vieles um alte Burgen oder Schlösser. Dabei sei Sachsen eines der wichtigsten Industrieländer gewesen. "Da gab es unter anderem neben dem Bergbau die Textilindustrie, den Maschinenbau, den Fahrzeugbau, die Feinmechanik, den Musikinstrumentenbau. Diese Breite ist sehr selten."

2018 soll es eine Landesausstellung zur Industriegeschichte geben. Noch ist nicht klar, wo sie stattfinden soll.