Das Museum überzeuge mit einer durchdachten Ausstellung und lege großen Wert auf Museumspädagogik und Familienfreundlichkeit, hieß in der Begründung der Jury.

Das Haus wurde jahrelang saniert und öffnete 2009 mit einer neuen Dauerausstellung über die Stadtgeschichte und die Oberlausitz. Die beiden Spezialpreise mit jeweils 5000 Euro gingen an das Museum Schloss Klippenstein in Radeberg und das Adam-Ries-Museum in Annaberg-Buchholz. Anerkannt wurden damit die kulturellen und museumspädagogischen Angebote beider Häuser.

Der Sächsische Museumspreis würdigt herausragende Leistungen bei der Sammlung und Vermittlung des kultur- und naturgeschichtlichen Erbes im Freistaat. Die Auszeichnung wird seit 2007 alle zwei Jahre an private oder kommunale Museen verliehen. Eine Jury mit Vertretern des Museumswesens, der Wissenschaft, aus Medien und Wissenschaft wählt die Gewinner aus. Träger des Hauptpreises waren bislang das Museum der Westlausitz in Kamenz und das Museum für Naturkunde in Chemnitz.

Bei der Übergabe der Auszeichnungen wurde die Auslobung eines neuen Industriekulturpreises angekündigt. Die mit 5000 Euro dotierte Ehrung soll erstmals 2013 gemeinsam mit dem Museumspreis vergeben werden.