Nähere Angaben zu dem Mann machen sie nicht. Nach einem Zeitungsbericht handele sich um einen Familienvater aus Wurzen (Kreis Leipzig). Er soll das 64 Jahre alte Opfer gekannt haben. Der Verdächtige bestreite die Vorwürfe, erklärten die Ermittler.

Die Frau war am Donnerstag tot in ihrer Wohnung in der Leipziger Südvorstadt gefunden worden. Die 64-Jährige hat Medienberichten zufolge als Tagesmutter gearbeitet. Als sie am Donnerstag nicht zu erreichen war, hätten Eltern Alarm geschlagen. Die Polizei ließ daraufhin die Wohnung öffnen und fand die Tote. Zur Todesursache wurden aus ermittlungstaktischen Gründen bisher keine Angaben gemacht.

Nach dem Fund der Leiche hatten Kriminaltechniker Spuren in der Wohnung des Opfers gesichert. Auch am Wochenende sei "mit Hochdruck" ermittelt worden, teilt die Leipziger Staatsanwaltschaft mit. Was die Fahnder zwei Tage nach dem Tod der Frau schließlich zu dem 23-Jährigen geführt hat, blieb dagegen weiter offen.