461 lehnten ihn ab, 88 enthielten sich. Hintergrund des Misstrauensantrags waren Enthüllungen über möglicherweise gegen EU-Recht verstoßende Steuervorteile für international tätige Großkonzerne in Luxemburg. Juncker war knapp 19 Jahre lang Regierungschef des Großherzogtums gewesen. Kritiker werfen ihm deswegen "Beihilfe zur Steuerhinterziehung" von Unternehmen vor. Mit den Antragstellern um Nigel Farage von der EU-feindlichen britischen Partei Ukip und Marine Le Pen von der französischen Front National stimmten unter anderen die sieben Abgeordneten der Alternative für Deutschland (AfD). Juncker ist seit dem 1. November Chef der EU-Kommission. Warum das Misstrauensvotum chancenlos war, lesen Sie unter lr-online.de/nachrichten