Milbradt lässt sich auf der Tour unter anderen von je einem Parlamentarier von CDU und SPD begleiten, hat die stärkste Oppositionspartei im Landtag allerdings nicht berücksichtigt, monierte die PDS gestern. "Das zeigt einmal mehr den Anspruch der Regierung, das Parlament zu kontrollieren, zu reglementieren und nach Fügsamkeit zu sortieren, anstatt in allen Parlamentariern gewählte Beauftragte des Souveräns zu sehen", sagte PDS-Fraktionschef Peter Porsch. Das verwundere gerade bei einer Reise in eines der Mutterländer der Demokratie und sei im Jahr der sächsischen Landtagswahl "kein angemessener Beitrag".
Milbradt reist unter anderen in Begleitung von Kunstminister Matthias Rößler (CDU) und dem SPD-Kulturexperten Karl-Heinz Kunckel. Die Mitreise des CDU-Abgeordneten An-dreas Lämmel wurde gestern mit dessen Amt als wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion begründet. Lämmel ist auch Präsident des Landestourismusverbandes im Freistaat. (dpa/gb)