So könnten die 2003 anstehenden Aufgaben gemeinsam bewältigt werden, erklärte Milbradt in seiner gestern vorab verbreiteten Neujahrsansprache, die das MDR-Fernsehen am Silvestertag um 18.30 Uhr ausstrahlt.
Der Regierungschef zeigte sich weiter optimistisch, dass die schweren Schäden der Jahrhundertflut bis Ende 2003 im wesentlichen beistigt sind. „Wir werden es schaffen, weil die Solidarität in unserem Land zwischen Betroffenen und Nicht-Betroffenen weiter anhält.“ Zudem habe Sachsen in den vergangenen zwölf Jahren eine zukunftsgerichtete Politik betrieben, die jetzt die notwendigen Kraftreserven gebe.
„Während der Flut haben wir gezeigt, zu welch außergewöhnlichen Leistungen wir fähig sind“, erklärte Milbradt. Nunmehr komme es darauf an, die Lähmung zu überwinden, die Deutschland derzeit erfasst habe. Als wichtige Probleme nannte Milbradt Arbeitslosigkeit und Abwanderung.
„Deshalb werde ich mich auch weiterhin mit aller Kraft bemühen, Unternehmer davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, hier zu investieren und für andere Arbeit zu schaffen.“ Sachsen wolle möglichst rasch das Ziel erreichen, in der Wirtschaft eine europäische Spitzenposition einzunehmen. (dpa/bra)