Als Beauftragter ihres Hauses solle er das Scharnier zwischen Ministerium und den Hochschulen bilden, betonte Kunst. Die Verhandlungen der vergangenen Monate hätten deutlich gemacht, dass es wichtig sei, die BTU Cottbus und die Hochschule Lausitz einzubinden, sagte Kunst. Konkret solle Grünewald mit den Lausitzern verhandeln, welche Ressourcen benötigt würden, wie Studienbedingungen attraktiv gestaltet und Defizite behoben werden könnten. Kunst will die Hochschulen per Neugründung zu einer Energieuniversität verschmelzen, dagegen gibt es in der Lausitz erheblichen Widerstand.

Grünewald, der sein Amt als Vizepräsident der Potsdamer Uni zum Monatsende abgeben wird, sagte, er freue sich auf diese neue Herausforderung. "Es geht mir darum, dass die inhaltlichen Empfehlungen der Lausitzkommission weitest möglich umgesetzt werden." Er wolle viele Mitgestalter für diesen Prozess gewinnen, erklärte er. "Ich möchte daran mitwirken, die Hochschulstandorte in der Lausitz als attraktive Adresse für Studierende, Wissenschaft und Wirtschaft weiterzuentwickeln." Meinung & Lausitz Seiten 2 & 4