Dieser sei angesichts des zu erwartenden mittel- und langfristigen Anstiegs der Passagierzahlen unverzichtbar, antwortete Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage aus der SPD-Fraktion.
Studien gingen von jährlich mehr als 30 Millionen Fluggästen im Jahr 2023 für die Region aus. Die drei Flughäfen Tegel, Tempelhof und Schönefeld seien nicht in der Lage, dieses Aufkommen abzufertigen. Deshalb sei der Single-Standort Schönefeld notwendig.
So prognostiziere die Flughafen Berlin Schönefeld GmbH für 2007 ein Aufkommen von 17,4 Millionen Passagieren. Gegenwärtig könnten die drei Airports höchstens 18 Millionen Fluggäste im Jahr bewältigen. Die in 20 Jahren erwarteten 30 Millionen Passagiere würden dagegen den Rahmen sprengen. Der Tegel-Airport hat eine jährliche Kapazität von rund zwölf Millionen Fluggästen. Die Auslastung habe 2002 bei über 82 Prozent gelegen. Als Schönefelds Obergrenze gelten derzeit 4,5 Millionen Passagiere. Hier betrug die Auslastung 2002 nur 37,5 Prozent. (dpa/bra)