"Damit würde der Stadtumbau Ostdeutschland sinnvoll unterstützt."
Die ostdeutschen Bauminister waren auf einem Treffen Ende November zu dem Schluss gekommen, dass die Steuer bei der Fusion von Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften befristet ausgesetzt werden sollte. Die Abgabe, die auf einem Bundesgesetz beruht, aber den Ländern zugute kommt, habe viele Unternehmen bislang von einem Zusammenschluss abgehalten.
Für den Fiskus sei der Erlass der Grunderwerbsteuer ein Nullsummenspiel, da bisher auch kein Geld geflossen sei, meinte Meyer. Nach Ansicht von Mecklenburgs Bauminister Helmut Holter (PDS) sollte die Steuer nur für etwa fünf Jahre ausgesetzt werden, dann müsste die Branche konsolidiert sein. (dpa/ta)